Fit und schlank dank Beachvolleyball

Beachvolleyball erfolgreiche Frauen-Teams auch in Deutschland

Beachvolleyball erfolgreiche Frauen-Teams auch in Deutschland

Das Treiben am Strand ist überall gleich: Auf knallbunten Handtüchern sonnen sich einige Damen, im kühlen Wasser schwimmen die Sportlichen, welche sich beim Beachvolleyball eine Auszeit gönnen und an der Strandbar werden süße Cocktails gemixt, während im Schatten der Strandkörbe Kinder mit ihren Eltern Sandburgen bauen, die dem Ganzen neidisch zusehen.

Beachvolleyball bietet dabei die perfekte Gelegenheit, ein wenig zu imponieren und dabei noch das leckere Hotelessen zu verdauen! Die Sportart wird heutzutage auf professionell gespielt, doch auch in der Freizeit eignet sich der kostenniedrige Sport. Die Sportart Beach Volleyball gehört ausserdem seit den  Olympischen Spielen 1996  erstmals zum offiziellen Programm und 1997 fand in Los Angeles die erste offizielle Weltmeisterschaft statt.

Für wen eignet sich Beachvolleyball?

Voller Einsatz am Netz

Am Netz kommt es immer zu spanenden Duellen

Wer Beachvolleyball in seiner Freizeit spielen möchte, für den gibt es weder Alter- noch Gewichtsbegrenzungen. Wer die Technik ein wenig drauf hat (hier hilft Erfahrung in anderen Ball-Sportarten!), kann gleich ein Turnier spielen: Am Strand finden sich immer genügend Mitspieler und stets ein Netz! Auch wenn es mittlerweile ein umfangreiches Regelwerk und sogar Meisterschaften bei den Olympischen Spielen gibt, sind die Grundregeln schnell verstanden und könne einfach variiert werden. Wer vielleicht sogar schon Erfahrungen „in der Halle“ gemacht hat, für den ist das Spiel im Sand sicher eine spannende Abwechslung. Mittlerweile ist der Sport sogar so beliebt, dass man nicht sofort Richtung Mallorca fliegen muss um ein Spielfeld zu finden – selbst in Großstädten finden sich mittlerweile Anlagen. Die Sportart kann man sowohl im Sport-Verein, als Freizeitsport mit Freunden oder locker lokale Gruppen betreiben. Laien und auch trainierte Sportler können zusammenspielen.

Was kostet Beachvolleyball?

Seit Entstehung an den Stränden der USA ist Beach-Volleyball einTrend- und Freizeitsport, der aber auch von Profis in Vereinen gespielt wird. Demnach variieren die Kosten auch je nach dem ob man als Amateur oder Profi spielt. Als Freizeitsportler kann man meist direkt loslegen, am Strand  oder auch in der Innenstädten- gebraucht wird eigentlich nur ein geeigneter Ball und ein Feld.

Kosten BeachvolleyballEinmal-KostenKosten je Spielmonatliche Kosten
Vereinskostenca 20-50 Euro für Aufnahmegebühr, Spielerpaß, abhängig vom Sportverein und Alter--ca 5-20 Euro abhängig vom Sportverein und Alter
Wettkampf und Trainingsbeachvolleyballca 30 ,- Euro----
Miete Beachanlagen / Beachvolleyball-Hallenca 15,- Euro pro Stunde und Team/Platz
Beachvolleyball Spielfeldmarkierung für Feldgröße 8 x 16 mab 50,- Euro
Beach-Volleyball-Netz, Training & Freizeit 9,5 x 1,0ab 70 ,- Euro
Knieschuetzerca 20,- Euro

Was braucht man zum Spielen?

Kaum etwas – Gespielt wird fast immer in Standkleidung und barfuß, ein Netz findet sich am Strand leicht. Wenn man Glück hat, bringt ein Mitspieler auch einen Ball mit! Ein wasserabweisender Ball ist empfehlenswert, da vor allem am Anfang Spieler den Ball gerne aus Versehen ganz weit weg katapultieren. Auch in Deutschland gibt es mehr als 500 Beachvolleyball-Anlagen , diese kann man auf Stundenbasis anmieten. Wer selbst für seinen Garten, Beach oder Freude ein portables Beachvolleyball Netz kaufen möchte bekommt ab ca.70 Euro schon etwas vernünftiges. Qualität hat auch hier seinen Preis.

Beachvolleyball Mikasa Beach Classic VX 30
44,95€

30,79€
Zuletzt aktualisiert am 12.07.2017
McDavid Flexy Knieschoner

26,95€
Zuletzt aktualisiert am 12.07.2017

Gesundheitliche Aspekte

Gerade Anfänger werden bemerken, dass Beachvolleyball leichter aussieht als es ist und Kraft und Kondition fordert. Pro Stunde verbrennt ein Beachvolleyballer ca  500-600 Kalorien. Die Sportart trainiert viele Muskelpartien, sowohl Rumpfpartien als auch Beine und natürlich Kraft-Ausdauer.Wie auch beim normalen Volleyball gehören die Finger durch das Blocken, Pritschen  zu den Körperteilen, die am häufigsten Verletzt werden.  Dank des sandigen Spielfeldes werden Knie- und Sprunggelenke sowie die Wirbelsäule nicht ganz so beansprucht wie in der Halle, trotzdem sind Knieschützer zu empfehlen. Bänderrisse und Brüche kommen selten vor.

Schutz vor der Sonne ist am wichtigsten

Wer bei Sonne und hohen Temperaturen Beachvolleyball spielt, der sollte die Gefahr der UV Strahlung für die Haut nicht vergessen und unbedingt vorsorgen. Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor (LSF) für die Haut ist Pflicht, dazu am besten helle Kleidung, sowie Kopfbedeckung. Wichtig ist das viel Flüssigkeit, am besten  Wasser, zu sich genommen wird  da bei  hohen Temperaturen und sportlicher Aktivität wesentlich mehr Flüssigkeit verloren wird .

Die Regeln

Es existiert ein umfassendes Regelwerk und unendliche Variationen, doch im Grundsatz haben sie alle was gemein: Ziel ist es, den Ball auf die Gegnerseite zu spielen, sodass er den Boden berührt oder den Gegenspieler zu einem Fehler zu zwingen, für beides gibt es einen Punkt.

Man muss zwei Sätze für sich entscheiden, also in einem Satz jeweils 21 Punkte erspielen. Kommt es zu einem dritten Satz, reichen 15 Punkte. Ein Seitenwechsel ist üblich nach sieben bzw. fünf Punkten.

Auf beiden Seiten befinden sich jeweils zwei Spieler, die sich den Ball höchstens dreimal zuspielen dürfen, bevor der Ball über das Netz gespielt werden muss. Es darf mit allen Körperteilen gespielt werden.