Der Kampfsport bei der Sieger nachgeben

Judo ist ein Sport für „Faule“ – es übersetzt sich aus dem japanischen zu „sanfter Weg“ und das Prinzip des Judo ist es, eine maximale Wirkung bei minimalem Aufwand zu schaffen. Der Sport entsprang aus verschiedenen Selbstverteidigungstechniken. Judo beschreibt auch eine Einstellung die man sowohl aauf de Matte, Dojo, genannt als auch im Leben bewahren soll. Doch heute wir Judo vor allem praktiziert, um fit zu bleiben und im Wettkampf zu bestehen!  

Sportart Judo - der sanfte Weg, bei der Sieger nachgebenDas heutige Judo ist stark von den Wettkampftechniken geprägt. Judo ist Olypmische Disziplin, und wir drücken unseren Deutschen Judokas in Rio 2016 alle Daumen. In Deutschland ist Judo, neben Karate, sehr beliebt und es gibt viele Judovereine die im Deutschen Judo-Bund auf Nationale Ebene vereint sind. Besonders für Kinder ist Judo sehr geeignet, da es neben der sportlichen Fitness auch eine erzieherische, geistige Haltung vermittelt. Schon Kinder können ab 5 Jahren bei der Zweikampf-Sportart mitmachen.

Für wen eignet sich die Sportart Judo?

Sportart Judo - schon die Jüngsten lernen effektive Würfe die den Gegner gekonnt zu Fall bringen

Sportart Judo – schon die Jüngsten lernen effektive Würfe die den Gegner gekonnt zu Fall bringen

Der Vorteil von Judo ist, dass es für jeden Personenkreis geeignet ist, egal ob Kind ,  fortgeschrittenes Alter, Mann, Frau  – egal. Ein Mindestalter gibt es nicht, dies hängt  von der körperlichen Entwicklung des jeweiligen Kindes ab. Meistens wird aber ab 6 Jahre empfolhen. Judo kann  bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Judo ist dein Sport wenn du dien körperlichen Wettkampf magst, asiatisches Stil und Denken dein Ding ist und du auch gerne einen Verein beitreten willst. Ob Turniere oder nur so zum Hobby bleibt deine Entscheidung. Aber auch ohne Wettkampf , im älteren Semester ist Judo ein Sport den man ausüben und auch beginnen kann

 

Was kostet Judo als Sport?

Judo betreibt man in einem Verein. In der Regel werden jährliche Vereinskosten anfallen.Meist sind diese für Kinder geringer als für Erwachsene. Familienmitglieder erhalten oft Rabatte und zusätzliche Vergünstigungen des Sportvereins sind of inklusive.

Kosten JudoEinmal KostenKosten je Spielmonatliche Kosten
Judo Vereinskostenca ca 5-20 Euro abhängig vom Sportverein und Alter
Judo KimonoKinder ab 20 Euro, Erwachsene ab 40
Judo Gürtelab 5,- Euro
Judopasseinmalig ca 25,- Euro,Jahressichtmarke ca. 15 Euro jährlich
Turnier Antrittsgeldca 5 -15 Euro plus Reisekosten je nach Verein
Judoprüfungsind vereinsabhängig , bewegen sich  zwischen 10-20 Euro

Was du für Judo brauchst 

Als wichtigste Ausrüstung braucht man einen Judoanzug, den Kimono. Achte darauf das es ein Judoanzug ist und nicht etwa einer für Karate, da die Karate-Kimonos bei Halte- und Wurftechniken meist schneller reißen können. Da es sich bei Judo-Vereinen meist um eingetragene Sport-Vereine handelt mußt du natürlich einem solchen beitreten.
Der Judoka trägt eine Hose und eine halblange Jacke aus Baumwolle. Diese sind meistens weiß, können aber auch blau sein. 

Ein farbiger Gürtel hält die Jacke zusammen. Die Farbe des Gürtels  zeigt den Ausbildungsrang des Trägers.  Jeder beginnt mit einem weißen Schülergürtel. Es gibt insgesamt 9 Schülergrade mit unterschiedlichen Judo-Gürtelfarben, im Folgenden aufgelistet:

  • weiß
  • weiß-gelb
  • gelb
  • gelb-orange
  • orange
  • orange-grün
  • grün
  • blau
  • braun.

Um aufzusteigen, müssen Prüfungen abgelegt werden, in dem der Judoka verschiedene Übungen demonstriert. In der Prüfungsordnung des DJB  ist geregelt welche Vorraussetzungen der Judoka aufweisen muß.

Nach den Schülergraden kommen zehn verschiedene Meistergrade. Die ersten fünf Meistergrade, 1.Dan – 5.Dan, die sich durch einen schwarzen Gürtel kennzeichnen, gefolgt von drei Meistergraden  mit der Farbe rot-weiß (6.Dan-8.Dan ) und die zwei letzten mit der Farbe Rot (9.Dan, 10.Dan) . Die rot-weißen bzw. roten werden jedoch nur selten vergeben.

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Zuletzt aktualisiert am 30.05.2017
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Zuletzt aktualisiert am 30.05.2017

GESUNDHEITLICHE ASPEKTE

Judo ist ein Sport der für alle Altersklassen geeignet ist. Selbst Judokas im Seniorenalter sind garnicht so selten anzutreffen und man ist immer wieder erstaunt welche Flexibilität diese aufweisen und sich im sportlichem Wettkampf (Randori) durchsetzen können.

  • Neben Dehnbarkeit und Flexibilität wird vor allem das Herz-Kreislauf-System des Körpers trainiert.
  • Kinder und Jugendliche trainieren u.a. körperliche Haltung und Ausdauer
  • Kraft und vor allem Griffkraft wird trainiert.

Judo als Gesundheitssport einzusetzen wird u.a. vom DSB vorgeschlagen. Mit einem Konzept „Programm zur Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit und Förderung der Bewegungsempfindung bei Kindern und Jugendlichen durch Judo“ richtet man sich vorallem an Kinder und Jugendliche.

Wie bei jeder Kampfsportart gibt es auch das Risiko vor Verletzungen. Gerade im nicht Wettkampfbereich ist Judo aber als „der sanfte Weg“ besonders Verletzungsarm. In einem Artikel der Sportmedizin von 1998 wird auf ein geringeres Verletzungsrisiko hingewiesen als z.B, beim Basketball oder auch dem beliebten Fußball.

 

Techniken

Es gibt vier verschiedene Typen von Techniken:

  • Wurftechniken sind dazu da, den Gegenüber vom Stand in die Bodenlage zu zwingen. Da kann ein einfaches Beinchen stellen den Zweck tun, bis hin zu einem Überkopfwurf oder sogenannten spektakulären Aushebern. Es ist die vielfältigste Grundtechnik. Im idealen Fall benötigt ein Wurf nur wenig Kraft, da es das Ziel ist, den Schwung des Gegners auszunutzen um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen.
  • Bodentechniken fixieren den zu Boden gebrachten Gegner in der Rückenlage. Es gibt fünf Grundtechniken und unendlich viele Variationen davon. Daneben zählt man noch die dazugehörigen Befreiungstechniken dazu. Außerdem gibt es Hebel- und Würgetechniken um den Kontrahenten zur Aufgabe zu bringen. Diese sind jedoch nicht bei jeder Altersgruppe zulässig.
  • Die Fallschule lehrt, beim Fallen kontrolliert und unverletzt vom Stand zum Boden zu kommen – und möglichst schnell wieder zurück in den Stand! Im Laufe des Trainings sollen diese hilfreichen Details reflexartig ausgeführt werden.
  • Schlagtechniken werden nicht mehr so häufig gelehrt geschweige denn geübt. Sie werden nur zwecks Selbstverteidigung oder aus Aufführzwecken trainiert.

Judo Randori Regeln

Ziel ist es, den Gegner möglichst kontrolliert und schnell durch einen Wurf auf den Rücken zu werfen. Falls dies nicht gelingt muss er 20 Sekunden lang durch eine Haltetechnik auf den Rücken gehalten werden. Beim Judo wird sehr darauf geachtet, dass Techniken eingehalten werden. Es dürfen keine Griffe unterhalb der Gürtellinie gemacht werden und auch nicht in Ärmel oder Jacke gegriffen werden. Dazu drängen die Regeln einen dazu offensiv anzugreifen, da Defensivhaltungen von den Kampfrichtern nicht lange geduldet werden.

Die Wettkämpfe werden auf Matten ausgetragen. Sie sind hart genug, um einen stabilen Stand zu ermöglichen und dennoch den Fall abmildern.

Die Wertungen im Judo ähneln einem K.O. System. Nachdem ein Ippon vergeben wurde, ist der Kampf beendet. Er wird nur vergeben, wenn einer vollständig auf den Rücken geworfen oder für 20 Sekunden dort gehalten wird. In fortgeschritten Wettkämpfen wird er außerdem vergeben, wenn ein  Gegner nach einer Hebe- oder Würgetechnik aufgibt. Daneben gibt es noch zwei weitere Wertungen, die je nachdem vergeben werden, wenn der Gegner nicht vollständig auf dem Rücken liegt oder nicht für volle 20 Sekunden dort gehalten werden kann.